Mobbing am Arbeitsplatz: Erkennen - Verstehen - Handeln - Verhindern

 

Der Begriff Mobbing kursiert seit Anfang der 90er Jahre durch die öffentliche und wissenschaftliche Diskussion. Er beschreibt ein Problem in der Arbeitswelt, das häufig nicht sachgerecht behandelt wird. Während spektakuläre Darstellungen von Todesfällen in Boulevard-Zeitungen für Aufsehen sorgen, negieren immer noch viele Führungskräfte die Existenz von Mobbing - zumindest im eigenen Betrieb. Zu oft haben sie den Satz 'ich werde gemobbt' gehört, auch wenn es sich zum Beispiel nur um eine Kritik an der fachlichen Leistung handelte.
Mit dem "Mobbing-Report" (Meschkutat/Stackelbeck/Langenhoff 2002) konnten erstmals repräsentative Daten über das Ausmaß von Mobbing, besondere Risikogruppen, Mobbinghandlungen, Folgen, Mobbingprozesse und -rahmenbedingungen für die Bundesrepublik Deutschland vorgelegt werden. Damit ist eine Basis für die sachgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema geschaffen.
Wird das Thema Mobbing in Unternehmen und Organisationen bearbeitet, sollte es immer auch um Prävention gehen - selbst wenn ein "aktueller Fall" zum Handeln motivierte. Hierzu bieten wir spezifisch auf die Bedürfnisse der Zielgruppen Führungskräfte und betriebliche Interessenvertreter/innen ausgerichtete Beratungs- und Seminarangebote, deren Inhalte wissenschaftsfundiert und praxisgerecht aufbereitet sind.

Referenzen